Konzept

01
Familiengruppe


Innerhalb ihrer Familiengruppe lernen die Kleinen von den Großen und die Großen erleben, wie es ist groß zu sein, indem sie sich um die Kleinen kümmern. Es gibt diverse Angebote und Projekte in unserer Einrichtung, bei denen Groß und Klein zusammenarbeiten und alle Kinder beteiligt sind.
Gleichzeitig halten wir es für wichtig, dass die Kinder auch einer altershomogenen Gruppe zugeordnet sind innerhalb derer Angebote gemacht werden, bei denen jeweils alle gleichaltrigen Kinder der gesamten Einrichtung zusammengefasst werden und gezielte, ihrem Alter angepasste, Angebote erhalten.
Jedes Kind hat einen festen Platz in seiner Gruppe und kann sich trotzdem frei innerhalb der Einrichtung bewegen. Bei einer Kinderzahl von etwa 56 Kindern insgesamt, kennt jedes Kind jede pädagogische Fachkraft und umgekehrt. Dadurch gewährleisten wir sowohl das Gefühl von Sicherheit und Zugehörigkeit als auch die Möglichkeit an diversen maßgeschneiderten Angeboten und Aktivitäten teilzunehmen.
02
Resilienz- Und Bewegungskita


Bereits seit 2021 gehört unsere Einrichtung zu einer von nur sechs offiziell vom Landessportamt in ganz Hamburg als „Bewegungskita +“ ausgezeichneten Einrichtungen, worauf wir sehr stolz sind.
Jedes Kind erlebt beim Ausüben von Sport immer wieder Herausforderungen, welche entweder körperliche oder geistige Barrieren darstellen. In der Sportdidaktik werden diese Hürden jedoch idealerweise so klein gestaltet, dass alle Kinder diese mit mehr oder weniger Überwindung und Aufwand meistern. Mit jeder dieser Erfahrungen erlebt das Kind, dass es sich etwas zutrauen kann und auch Erfolg hat, wenn es sich anstrengt und es versucht.
03
Erziehungs-partnerschaft mit den Eltern


Der persönliche Kontakt zu den Eltern ist uns enorm wichtig. So ist bei uns die Eingewöhnung nicht nur die Eingewöhnung des Kindes, sondern auch der Eltern. Diverse Angebote zum besseren gegenseitigen Kennenlernen und der Zusammenarbeit, wie beispielsweise der Eltern-Grillnachmittag, der Gartentag oder das große Sommerfest, helfen ein persönliches Vertrauensverhältnis zwischen den Fachkräften und den Eltern aufzubauen.
Wir sehen es als unsere Aufgabe sicherzustellen, dass Eltern sich wohl fühlen und dass sie durch Transparenz und Offenheit der Einrichtung, einen guten Einblick in die Entwicklung ihres Kindes haben. Eine gute Zusammenarbeit ist charakterisiert durch Dialogbereitschaft, Respekt und gegenseitige Wertschätzung. Eltern sollen Fachkräfte als professionelle und wertschätzende Ansprechpartner bei der gemeinsamen Aufgabe der optimalen Bildungs- und Entwicklungsförderung ihrer Kinder erleben.
Konkret bedeutet das bei uns, dass Eltern jederzeit die Möglichkeit haben beim Bringen oder Abholen der Kinder Zeit in der Einrichtung zu verbringen und z.B. das Geschehen zu beobachten, das Portfolio ihres Kindes anzuschauen, oder auch sich mit den Fachkräften auszutauschen. Wir machen zudem allen Eltern das Angebot einmal im Jahr an einem Entwicklungsgespräch für ihr Kind teilzunehmen.
Der persönliche Kontakt zu den Eltern ist uns enorm wichtig. So ist bei uns die Eingewöhnung nicht nur die Eingewöhnung des Kindes, sondern auch der Eltern. Der Eltern-Grillnachmittag hilft ein persönliches Vertrauensverhältnis zu den Eltern aufzubauen.
04
Mitarbeiter-qualifikation
Vorschuleinrichtungen, die ein höher qualifiziertes Personal beschäftigen, weisen höhere Qualitätsstandards auf; Kinder, die diese Einrichtungen besuchen, machen mehr Fortschritte
(Roßbach 2006)

Pädagogische Fachkräfte in Kindertageseinrichtungen sollten demnach möglichst hoch qualifiziert sein. In unserer Einrichtung versuchen wir diesem Anspruch gerecht zu werden. Eine qualitativ gut ausgebildete pädagogische Fachkraft hat für uns über eine sensible, fachlich geschulte Wahrnehmungsfähigkeit, welche auf einem zeitgemäßen Fachwissen aufbaut, zu verfügen. Fähigkeiten der fachlichen Beobachtung, Dokumentation, Analyse und Reflexion frühkindlicher Bildungs- und Erziehungsprozesse müssen beherrscht und kontinuierlich angewendet werden. Um das sicherzustellen, unterstützen wir unser Fachpersonal bei der Auswahl von Fort- und Weiterbildungen.
05
Kinderschutz

Kinderschutz ist ein zentrales Thema in der heutigen Zeit, dass wir sehr ernst nehmen. Es ist uns sehr wichtig unser bestmögliches zu tun um Kinder vor (sexueller) Gewalt zu schützen. Sexuelle Bildung gehört für uns selbstverständlich zu den Themen, die wir mit den Kindern bearbeiten. Alle pädagogischen Fachkräfte verfügen über ein Grundwissen zu diesem Thema, eine unserer Fachkräfte hat eine Fortbildung zur „Sexualpädagogischen Fachkraft in Kindertageseinrichtungen“ erfolgreich absolviert.
Wir haben sowohl eine interne Ansprechperson zum Thema Kinderschutz in der Einrichtung als auch eine externe zertifizierte Kinderschutzfachkraft nach § 8a SGB VIII. Weitere Informationen zum Umgang mit dem Thema Kinderschutz kann unserem einrichtungsspezifischen Schutz- bzw. Sexualpädagogischen-Konzept entnommen werden.
06
Essen macht uns groß und stark


Wir legen Wert auf ein kindgerechtes, ausgewogenes und leckeres Speisenangebot sowie eine einladende und angenehme Atmosphäre beim Essen. Es ist uns wichtig, dass Kinder die Möglichkeit haben – entsprechend ihrer Fähigkeiten – selbstständig zu essen.
Eine optimierte Mischkost beziehen wir bereits seit 1989 von „Essen für Kinder“.
Diäten und andere besondere Essgewohnheiten, z.B. aus religiösen Gründen,
berücksichtigen wir selbstverständlich gern.
Unsere Einrichtung ist nicht komplett zuckerfrei, da wir den Kindern einen angemessenen Umgang mit Keksen, Kuchen und Naschis beibringen möchten, anstatt alles komplett zu verbieten. Ein Teil unseres Essens besteht aus Bio-Lebensmitteln, aber nicht alles. Fleisch gibt es an 2-3 Tagen in der Woche.
Wasser mit und ohne Kohlensäure steht den Kindern den ganzen Tag zur freien Verfügung.